Donnerstag, 19. April 2018

Lost Places: Kletterbrücke

...im Volksmund wird die Brücke auch sehr uncharmant "Hitlerbrücke" genannt, obwohl selbiger dort anscheinend nie vorort war.

 Sie liegt in einem Waldstück zwischen zwei kleinen Dörfern in der Nähe von München und ist wohl ein relativ bekannter Lost Place. Nachts fanden hier schnon öfters illegale Rave Parties statt, am Tag wird dort geklettert.
 


Warum ein Teil einer Brücke (die beiden Enden sind abgeschnitten)  sinnlos im Wald herumsteht? Anscheinend wurde sie Ende der 30er Jahre gebaut, aber nie fertiggestellt und somit auch nie in Benutzung. Dass sie während der Amtszeit Hitlers gebaut wurde, gab ihr vermutlich ihren Namen.

 


 Ein sehr toller Schnappschnuss...

Das Dunkel sah aber auch wirklich gruselig aus :)



Dienstag, 17. April 2018

Halloween Illustrationen


Everyday is Halloween.
Dauert zwar noch sechs Monate, aber ein paar gezeichnete Bilder zur sehr frühen Einstimmung schaden doch nie...


Herbst (kitschig, aber ich mag Listen):


Freitag, 13. April 2018

Friedhöfe und Wöchentliches

  Bei der Rückkehr aus den Bergen liegt Landsberg am Lech auf dem Weg nachhause. Für einen Kaffee und ein Eis halte ich dort immer gerne an, weil die Stadt sehr, sehr schön ist.
Eine süße kleine Altstadt, daneben fließt die Lech und nur ein paar hundert Meter neben der Innenstadt befindet sich ein großer Wildpark und Wald.

Bei meinem Weg dorthin ist mir das erste Mal auf einer Anhöhe eine Kirche mitsamt winzigen, sehr malerischen Friedhof aufgefallen. Direkt dort angrenzend wurde gerade an einem Haus gebaut - ein sehr cooler Wohnort aka "Das Haus an der Friedhofsmauer":





Alte Friedhöfe sind so charmant :)

Der Wildpark "Lechpark" beinhaltet unter anderem einen Naturlehrpfad mit Infotafeln über Flora und Fauna, Wildschweingehege und Damwildfütterung.
Momentan sind die Bäume noch sehr kahl, der Frühling ist noch nicht ganz angekommen...trotzdem ist es ganz schön zum Spazierengehen.



Um die Zeit herum sind auch wieder kleine, niedliche Frischlinge zu sehen. Und ziemlich aggressive Wildschweine, die ihre Babies durch die Gegend kicken, um an ihr Fressen zu kommen........

 Auf dem Wanderweg liegt auch noch ein sehr idyllisches Restaurant, die "Teufelsküche", das leckeren Kaffee und Kuchen anbietet. 


 In Landsberg selbst finde ich besonders das "Hexenviertel" hübsch. Viele bunte Häuser und Cafes reihen sich aneinander. Benannt ist das Viertel nach einer rothaarigen Malerin, die hier im 19. Jahrhundert gelebt hat (und kein Opfer bayerischer Hexenverbrennungen mehr wurde...).






Und weil ich schon ewig keinen mehr veröffentlicht habe: 
Hier kommt ein aktueller 
WOCHENRÜCKBLICK

[Getan] Meine Haare nachgefärbt auf ein schönes, gleichmäßiges Mittelblond (verpixelt, denn es muss ja nicht jeder wissen, dass ich Spongebob Schwammkopf Bettwäsche besitze)
[Gegessen] Gemüse-Reis-Chop Suey, Frühlingssalat, Avjar Reis, Pizza 
 [Getrunken] selbstgemachten Eiskaffee mit Vanilleis und Sahne, Bier, Wasser 
[Gesehen] Spice World (danach hatte ich ernsthaft erstmal zwei Tage Dauerkopfschmerz)
 [Gehört] Plastique Noir, Wumpscut, Helalyn Flowers
[Gelesen] Draculas Gast von Bram Stoker - eine Kurzgeschichte, die eigentlich als Kapitel des Kultromans "Dracula" angedacht war, aber letztlich rausgeschnitten und später, nach Stokers Tod, als Einzelgeschichte veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt sogar teils in Deutschland, genauer gesagt auf einem Münchener Friedhof!    
[Gefreut] Frühling! Ausflüge! Und gute Nachrichten von meinem Arzt bzgl. eines Operationtermins
[Gekümmert] um meinen armen kranken Freund 
 [Geärgert] über verdammt schlechte Autofahrer, die lieber ins Handy glotzen statt auf die Straße - gibt leider viel zu viele von dieser Spezies
[Geplant] Grillen am Wochenende[Gedacht] Dieses Gefühl, wenn deine 13jährige Stiefnichte plötzlich zum Übergothic mutiert und du ihr deine alten "I <3 Satan" Shirts vererben kannst...unbeschreiblich

Der blutende See


Schon seit langem wollte ich den Alatsee bei Füssen besuchen. Vor einiger Zeit war ich schonmal dort und man konnte von Touristen quasi die Hand nicht vor Augen sehen. Heute  war ich schlauer und bin sehr, sehr früh losgefahren. Um die frühe Uhrzeit lag er schön  einsam da.


Um diesen See ranken sich schon seit Jahrhunderten viele Mythen und Geheimnisse. Im Volksmund wird er auch "Der blutende See" genannt, da sich das Wasser manchmal rot verfärbt. Zuständig dafür sind Purpur-Schwefelbakterien, die sich ab etwa 15 Meter Tiefe befinden und deren Färbung manchmal nach oben tritt. Anscheinend ein sehr seltenes Phänomen. 




  


Uralten Sagen zufolge wird die Umgebung des Alatsees von mystischen Fabelwesen, weißen Frauen und sogar Zwergen bewohnt, die in den Berghängen hausen. ;)
Und der sogenannte "Salobergeist" soll in den anliegenden Wäldern herumspuken und nachts Leute erschrecken.
In der weiter zurückliegenden Vergangenheit verschwanden des öfteren Wanderer in der Gegend und man konnte ein immer wieder auftretendes Fischsterben beobachten - was dem Alatsee einen Ruf als verdorbenen Ort einbrachte.




Eigentlich ist der See aber nur eins: Wirklich wunderschön. Eingerahmt von Bäumen, Wiesen und Bergen liegt er in einem tiefen Blau da. Als Bewohner hat er unter anderem auch auffallend viele, süße kleine Frösche. 


 
 Doppeldecker :)
 

Fazit: Der Ausflug dorthin lohnt sich auf jedenfall!

Dienstag, 3. April 2018

Osterfeuer



Ende März gibt es in der Nähe jedes Jahr ein Osterfeuer. Bei Dämmerung wird es entzündet und brennt bis zur Nacht hin.




Die Tradition des Osterfeuers wurde übrigens aus dem Heidentum übernommen, mit den Feuern wurden früher Frühling und Sonne begrüßt, sie standen für die Sicherung von Fruchtbarkeit und Wachstum und für das Ende des Winters. 
Also Tschüss, lieber Winter - ich werde dich erstmal nicht vermissen! :)

Schön an Ostern finde ich neben dem Frühling auch die hübschen Dekorationen. Ich habe deswegen mal wieder ein wenig gebrandmalt. Eine sehr entspannende Arbeit, man muss nur aufpassen, dass man nicht blöd genug ist, und sich die Finger verbrennt...autsch.


Ich hoffe, Ihr hattet gelungene Feiertage!

Sonntag, 25. März 2018

Von Wolle und Ziegen




Kürzlich habe ich einen Shop für Handgemachtes in meiner Gegend besucht und hätte den Laden beinahe leergekauft. Eine Menge toller Sachen und eine Menge Inspirationen.
Also habe ich mal wieder meine Wollkiste unter dem Bett hervorgeholt. Ich hatte noch einige Reste Merinowolle in allen möglichen Farben über, die ich sonst eigentlich mal weggeworfen hätte.
Stattdessen habe ich einen bunten Untersetzer daraus gemacht. Die Wolle in kleine verschiedenfarbige Kugeln nassgefilzt und aneinandergenäht. Einfach und doch niedlich. Das kleine Wikingerschiff macht sich schonmal ganz gut darauf :)


Um beim Thema Filz zu bleiben. Diese Tierchen hat seinen Weg aus dem Kreativshop zu mir gefunden. Ist die flauschige Ziege nicht niedlich? Hätte es auch als Hirsch, Huhn, Schaf, Hase gegeben und die Auswahl fiel wirklich mehr als schwer......


Ich glaube, ich werde mich demnächst auch mal daran ausprobieren, etwas Größeres zu filzen.  Bisher hab ich nur ein paar Dreadlocks/Haarschmuck fabriziert, das ging schonmal ganz gut. Solche Tiere wie auf dieser Seite/Anleitung darialvovsky
sehen aber auch wirklich genial aus. Der Feldhase ist doch ein echter Traum...


Zugspitze


Heute zeigte sich das Wetter traumhaft schön und man konnte den Frühling zumindest ein wenig erahnen, auch wenn noch recht viel Schnee lag. Blauer Himmel, zehn Grad plus - perfektes Wetter für die Berge. Außerdem ist frische Bergluft der Sage nach sehr gut bei Erkältungen....
Eigentlich wollten wir uns den Eibsee ansehen, der in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen liegt. Der war aber - Überraschung - völlig zugefroren und zugeschneit. Kein bisschen zu sehen von einem See. Ja, das Weiße auf den nächsten beiden Bildern ist außerhalb des Winters eigentlich alles Wasser:
 
 
 Hübsch war es trotzdem, so mit Bergpanorama.

Gleich neben dem Eibsee liegt der höchste Berg Deutschlands - die Zugspitze. Mit knapp 3000 Metern wirkte er von unten eigentlich gar nicht so hoch. Erst, als wir die Gondel losfahren sahen, die unten noch ziemlich groß war und später dann kurz vor dem Ziel zu einem winzigen Punkt wurde, konnte man die Höhe eher erahnen.



 
 

 Oh Mann, Gondeln sind gruselig...finde zumindest ich als höhenängstlicher Mensch. ;)

Wir sind weder hochgefahren ("Kleiner" Preis: Einmal hoch und runter pro Person fast 50 €), noch hochgewandert, aber letzteres steht auf jedenfall noch auf der To-Do-Liste.
Das einzig etwas nervige an solchen Orten sind wie so oft die Massen an Besuchern. Parkplätze teuer und oder Mangelware und eben Gedränge. Selbst unbekanntere Seen und Berge sind meist so voll, dass man echt Glück haben muss, überhaupt dort hin zu kommen. 
Wobei es im Winter meist noch etwas einfacher ist, als im Sommer.


 Die Gegend um die Zugspitze herum ist aber auch wirklich wunderschön, egal ob bei Schnee oder warmen Wetter. Kleine hübsche Dörfer mit Alpenblick, winzige Supermärkte, Wälder und Holzhäuser.





Bei manchen Ausblicken könnte man denken, man wäre in Kanada und nicht in Bayern :)